Verzeichnis
Angelläden in Deutschland: Verzeichnis nach Bundesland
Der Angelladen um die Ecke ist in vielen Regionen die Ausgabestelle für Tages- und Wochenkarten — und die beste Auskunft darüber, was am Wasser gerade läuft. Dieses Verzeichnis führt die erfassten Geschäfte nach Bundesland, jeweils mit dem Kontext, der beim Losfahren zählt.
Quelle: OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL), abgefragt je Bundesland über die amtliche Verwaltungsgrenze. Stand 22. Juli 2026. Ohne Gewähr.
Was den Laden vor Ort unersetzlich macht
Der Erlaubnisschein. Viele Bewirtschafter geben ihre Tages- und Wochenkarten nicht selbst aus, sondern über Angelgeschäfte in Gewässernähe. An Flüssen mit mehreren Pächtern weiß der Laden zudem, welche Strecke die Karte tatsächlich abdeckt — die Frage, an der die meisten Missverständnisse hängen.
Frische Köder. Maden, Würmer und Köderfische lassen sich nicht sinnvoll versenden. Beim Köderfisch kommt hinzu, dass die Rechtslage je Bundesland unterschiedlich ist.
Ortskenntnis. Welche Stelle nach Hochwasser noch geht, welcher Verein gerade Gastkarten ausgibt, worauf gerade gefangen wird — diese Information steht in keiner Datenbank.
Wie dieses Verzeichnis entsteht
Grundlage ist OpenStreetMap. Statt ein Kartenrechteck über Deutschland zu legen, fragen wir die Geschäfte je Bundesland über die amtliche Verwaltungsgrenze ab. Das hat zwei Vorteile: Jeder Eintrag ist dem richtigen Land zugeordnet, und Geschäfte jenseits der Grenze tauchen gar nicht erst auf — ein Fehler, den bounding-box-basierte Listen regelmäßig machen.
Aufgenommen werden nur Einträge mit Namen. Geschäfte, zu denen in OpenStreetMap außer dem Standort nichts hinterlegt ist, führen wir nicht als Listeneintrag, sondern zeigen sie auf der Karte — eine Zeile mit nichts als einem Namen hilft niemandem weiter. Die Daten stehen unter der Open Database License (ODbL 1.0), © OpenStreetMap-Mitwirkende.
Die dichtesten Bundesländer
Am meisten erfasste Geschäfte haben Bayern (58), Nordrhein-Westfalen (58) und Brandenburg (42). Das bildet allerdings auch ab, wie gut ein Land in OpenStreetMap gepflegt ist — die Erfassungsdichte schwankt regional.
Häufige Fragen
Wofür brauche ich überhaupt noch einen Angelladen vor Ort?
Für drei Dinge, die der Versandhandel nicht leistet: den Erlaubnisschein fürs Gewässer, den viele Bewirtschafter über örtliche Geschäfte ausgeben; frische Köder wie Maden, Würmer und Köderfische; und die Auskunft, was am Wasser gerade läuft. Gerade an Flüssen mit mehreren Pächtern ist der Laden oft die einzige Stelle, die zuverlässig weiß, welche Karte für welche Strecke gilt.
Woher stammen die Daten dieses Verzeichnisses?
Aus OpenStreetMap. Wir fragen die Geschäfte je Bundesland über die amtliche Verwaltungsgrenze ab (ISO-3166-2, admin_level 4) statt über ein grobes Kartenrechteck — dadurch ist jeder Eintrag dem richtigen Bundesland zugeordnet und Nachbarstaaten fallen systematisch heraus. Die Daten stehen unter der Open Database License; Stand der Abfrage: 22. Juli 2026.
Warum gibt es keine Seite für jeden einzelnen Laden?
Weil daraus Seiten ohne Substanz würden. Zu den meisten Geschäften liegen in OpenStreetMap nur Name, Adresse und manchmal eine Website vor — daraus lässt sich keine Seite bauen, die dir mehr nützt als der Eintrag in der Liste. Wir bündeln deshalb auf Bundesland-Ebene und ergänzen dort den Kontext, der wirklich weiterhilft: welche Regeln im Land gelten, welche Gewässer in der Nähe liegen und wo es Erlaubnisscheine gibt.
Ein Geschäft fehlt oder hat geschlossen — wie wird das korrigiert?
Weil die Grundlage OpenStreetMap ist, wirkt eine Korrektur dort für alle: Der Eintrag lässt sich direkt in OSM anlegen oder ändern, und wir übernehmen den Stand bei der nächsten Abfrage. Wer lieber uns schreibt, bekommt die Änderung ebenfalls eingepflegt.
Weiter
Welche Gewässer in deiner Nähe liegen, zeigt der Gewässer-Finder mit Karte; was heute geschont ist, der Fang-erlaubt-Checker. Die Landesregeln stehen in der Schonzeiten-Übersicht.