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Fisch-Lexikon: Arten, Angeln, Köder & Montage
30 Fischarten mit allem, was du zum gezielten Fang brauchst: der Angel-Guide mit Methoden, Ködern und Montagen, dazu der Steckbrief zur Art sowie Schonzeit und Mindestmaß in allen Bundesländern.
Regenbogenforelle
Meist 35–50 cm; in nahrungsreichen Seen und Teichen werden 60–70 cm und mehr erreicht, Ausnahmefische über 80 cm
Meerforelle
Durchschnittlich rund 60 cm; unter günstigen Bedingungen bis etwa 130 cm.
Seeforelle
meist 40–80 cm, kapitale Fische über 100 cm (dokumentiert bis 113 cm)
Seesaibling
in mitteleuropäischen Seen meist 25–50 cm; große Seeformen und Wanderfische bis über 80 cm, kleinwüchsige Schwarzreuter bleiben unter 25 cm
Bachsaibling
in Deutschland meist 20–40 cm, gut abgewachsen bis rund 55 cm; in Nordamerika deutlich größer
Weitere Arten im Lexikon
Diese Arten sind in den Landesfischereiverordnungen durchgängig ohne Schonzeit und ohne Mindestmaß geführt — ein Regel-Raster über 16 Bundesländer hätte hier keinen Aussagewert. Statt einer Tabelle voller Leerstellen bekommen sie ein Artenporträt mit Merkmalen, Lebensraum, Verwechslungsgefahr und dem, was rechtlich trotzdem zu beachten ist.
Güster
Meist 15–25 cm; Exemplare über 30 cm sind bereits kapital, mehr als etwa 35 cm erreicht die Art kaum.
Giebel
Meist 15–30 cm; in nahrungsreichen Gewässern auch deutlich über 40 cm und mehrere Kilogramm.
Graskarpfen
Häufig 50–80 cm; kapitale Fische erreichen über einen Meter und mehr als 20 Kilogramm.
Silberkarpfen
Häufig 50–90 cm; in großen Gewässern über einen Meter und deutlich mehr als 20 Kilogramm.
Ganzjährig geschützte Arten
Diese Arten stehen unter durchgehendem Schutz: Sie dürfen weder gezielt befischt noch entnommen werden. Sie stehen hier, weil das Erkennen zählt — wer sie als Beifang am Haken hat, muss sie ansprechen können und sofort zurücksetzen. Die Verwechslungsarten sind auf jeder Seite genannt.
Meeresfische an Ostsee & Nordsee
An der Küste gelten eigene Regeln: nicht die Landes-Schonzeiten des Binnenlands, sondern die Küstenfischereiverordnungen der Küstenländer und — bei Dorsch, Lachs, Aal und Wolfsbarsch — die jährlichen EU-Baglimits. Jeder Steckbrief verlinkt auf die passende Meeresangeln-Seite mit Maßen, Schonzeiten und Fundstelle.
Dorsch
An der deutschen Ostseeküste meist 40–70 cm bei 1–4 kg; kapitale Fische über 1 m und mehr als 15 kg. Die Art kann maximal rund 1,5 bis 2 m lang und historisch über 40 kg schwer werden.
Hering
Typisch sind 20 bis 30 cm bei einem Gewicht von rund 100 bis 300 g; kräftige Nordsee-Exemplare erreichen etwa 45 cm und bis zu rund 500 g. Der Ostseehering (Strömling) bleibt mit meist 15 bis 20 cm deutlich kleiner.
Hornhecht
Typische Längen liegen bei etwa 60 bis 75 cm, das Höchstmaß bei rund 90 cm. Das Gewicht erreicht meist einige hundert Gramm, kräftige Exemplare bis etwa 1,3 kg.
Makrele
Typische Fische messen 30 bis 40 cm, das Höchstmaß liegt bei etwa 50 bis 60 cm. Das Gewicht beträgt meist 0,3 bis 0,8 kg, große Exemplare erreichen rund 1,5 kg.
Scholle
Häufig gefangene Schollen messen etwa 25 bis 40 cm. In Ausnahmefällen erreicht die Art rund 95 cm Länge und etwa 7 kg Gewicht.
Flunder
Übliche Fanggrößen liegen bei etwa 25 bis 30 cm bei rund 300 g. Große Exemplare erreichen bis zu etwa 50 cm.
Kliesche
Typische Tiere messen etwa 20 bis 30 cm. Maximal erreicht die Kliesche rund 40 cm und bleibt damit die kleinste der drei Arten.
Steinbutt
Typische Fänge liegen bei 50 bis 70 Zentimetern. Große Exemplare erreichen bis zu rund 100 Zentimeter Länge und ein Gewicht von über 20 Kilogramm.
Seezunge
Üblich sind Längen um 35 Zentimeter. Maximal erreicht die Seezunge etwa 60 bis 70 Zentimeter und ein Gewicht um 3 Kilogramm; sie kann über 20 Jahre alt werden.
Wittling
Meist 25–40 cm, kapitale Fische um 50–60 cm; die Art wird maximal etwa 70 cm lang und bis rund 3 kg schwer.
Wolfsbarsch
An der Nordseeküste meist 40–70 cm; kapitale Fische über 80 cm und mehrere Kilogramm. Die Art wird maximal etwa 1 m lang und bis rund 12 kg schwer, wobei Weibchen größer werden als Männchen.
Häufige Fragen
Was finde ich im Fisch-Lexikon?
Zu jeder Art einen Angel-Guide mit den besten Methoden, Ködern und Montagen, dazu einen Steckbrief mit Merkmalen und Lebensweise sowie Schonzeit und Mindestmaß in allen Bundesländern. So hast du von der Bestimmung bis zur fertigen Montage alles an einem Ort.
Welche Fischart lässt sich am einfachsten angeln?
Für den Einstieg eignen sich Rotauge und Flussbarsch besonders gut: Sie sind weit verbreitet, wenig anspruchsvoll beim Köder und lassen sich mit einfachem Gerät fangen. Wer gezielt größere Fische sucht, findet bei Karpfen, Hecht und Zander eigene Guides mit passender Technik.
Ob dein Zielfisch gerade geschont ist, prüfst du im Fang-erlaubt-Checker; wann sich der Ansitz lohnt, zeigt der Beiß-Index. Passende Reviere für jede Art findest du auf der Gewässer-Karte. Welche Merkmale die Arten überhaupt voneinander trennen — Flossen, Gebiss, Seitenlinie — erklärt die Fischanatomie; worin sich Friedfische und Raubfische unterscheiden, steht dort im Detail.