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Hecht angeln · Köder

Hecht Köder: womit fängt man Hecht?

Der Hecht lässt sich mit einer großen Bandbreite an Ködern fangen, von aktiv geführten Kunstködern bis zum toten Köderfisch im Ansitz. Die Wahl richtet sich nach Methode, Jahreszeit und Wassertrübung.

Kunstköder für Hecht

Gummifisch

Der Gummifisch ist der universellste Hechtköder und wird am Jigkopf gefischt. Größen von 12 bis 20 cm passen im Herbst besonders gut, montiert an Jigköpfen um 4/0 bis 6/0. Ab etwa 15 cm Köderlänge sorgt ein zusätzlicher Stinger-Drilling im hinteren Drittel für sichere Haken. Naturfarben überzeugen im klaren Wasser, grelle Töne im trüben.

Wobbler

Wobbler imitieren mit ihrem Lauf und starken Vibrationen einen fliehenden Beutefisch und lassen sich in definierter Tiefe führen. Flach laufende Modelle eignen sich für Krautkanten, tieftauchende für Scharkanten. Gerade zum Absuchen größerer Bereiche ist der Wobbler ideal.

Spinner & Blinker

Spinner und Blinker punkten durch Lichtreflexion und Druckwellen und sind besonders im trüben Wasser fängig. Sie lassen sich einfach führen und sind daher auch für Einsteiger gut geeignet. Größere Modelle sprechen gezielt kapitale Hechte an.

Naturköder für Hecht

Köderfisch (tot)

Der tote Köderfisch (Deadbait) ist beim Ansitz erste Wahl, da lebende Köfis in den meisten Regionen untersagt sind. Bewährt sind handlange Weißfische wie Rotauge oder Brasse, ebenso fetthaltige Meeresfische wie Hering oder Makrele, deren Duftspur weit lockt. Der Köder wird an Pose oder Grund angeboten, mit einer Auftriebshilfe lässt sich die Schwimmlage feinjustieren.

Welcher Köder wann?

Die Ködwahl richtet sich nach Jahreszeit, Gewässer und Aktivität der Fische — Die beste Zeit fürs Hechtangeln liegt im Frühjahr direkt nach dem Ende der Schonzeit sowie vor allem im Herbst von September bis November, wenn sich die Fische Reserven für den Winter anfressen und kräftig zulangen. An milden Wintertagen sind ebenfalls gute Fänge möglich. Als fängige Tageszeiten gelten die Dämmerung am Morgen und Abend, im Herbst und Winter beißen Hechte oft auch in den Mittagsstunden; gefischt wird stets außerhalb der Schonzeit und unter Beachtung des Mindestmaßes. Wie du den Köder anbietest, steht in der Hecht-Montage; das ganze Vorgehen im Hecht-Angeln-Überblick.

Häufige Fragen

Welcher Köder ist der beste für Hecht?

Der Hecht lässt sich mit einer großen Bandbreite an Ködern fangen, von aktiv geführten Kunstködern bis zum toten Köderfisch im Ansitz. Die Wahl richtet sich nach Methode, Jahreszeit und Wassertrübung.

Womit fängt man Hecht?

Aktiv mit Kunstködern wie Gummifisch, Wobbler, Spinner und Blinker beim Spinnfischen, im Herbst gern in Größen um 15-20 cm. Ruhiger fängt man ihn im Ansitz mit totem Köderfisch (Deadbait) an Pose oder Grund. Beide Wege sind erfolgreich, die Wahl hängt von Gewässer, Jahreszeit und persönlicher Vorliebe ab.

Quellen: blinker.deblinker.deblinker.dedoctor-catch.comdoctor-catch.com