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Angelwetter

Angelwetter & Beiß-Index

Lohnt sich der Weg ans Wasser? Der Beiß-Index verrechnet Luftdruck-Trend, Mondphase, Pegel und Wind zu einem Wert zwischen 0 und 100 — aus offenen Daten, alle 30 Minuten frisch.

Beiß-Index heute · Nordrhein-Westfalen
wird geladen Echtzeitdaten werden abgerufen
050100
Luftdruck
Pegel
Mond

Datenquellen: Deutscher Wetterdienst (DWD) über Bright Sky · PEGELONLINE (WSV) · Mondphase von angelpuls berechnet.

Beiß-Index nach Bundesland

Jedes Bundesland hat einen eigenen Referenzpunkt an einer Bundeswasserstraße — von der Spree in Berlin bis zur Werra in Thüringen.

Wann beißen die Fische?

Welche Tageszeit für welche Art am stärksten ist — von der Hecht-Dämmerung bis zur Aal-Nacht — fasst die Seite Beißzeiten: Wann beißen die Fische? zusammen, inklusive Beißzeiten-Tabelle je Fischart.

Beiß-Index direkt am Gewässer

Noch näher dran geht es je Gewässer: Auf der interaktiven Gewässer-Karte rechnet der Beiß-Index mit einem Referenzpegel direkt am jeweiligen See oder Fluss. Tippe ein Gewässer an und du siehst den tagesaktuellen Wert samt Fischarten, Angelkarte und Regeln vor Ort.

Wie der Index rechnet

FaktorGewichtAm besten bewertet
Luftdruck-Trend (6 h)40 Punkteleicht fallend — die Phase vor einer Front
Mondphase25 PunkteNeumond und Vollmond
Pegel-Trend20 Punktestabiler Wasserstand
Wind & Bewölkung15 Punkteleichte Welle bei bedecktem Himmel

Erfahrungsmodell mit offengelegter Gewichtung — es ordnet Bedingungen ein und sagt keine Fänge voraus.

Häufige Fragen

Was ist der Beiß-Index?

Ein Wert zwischen 0 und 100, der die aktuellen Angelbedingungen einordnet. Er entsteht aus vier frei verfügbaren Größen: dem Luftdruck-Trend der letzten sechs Stunden (bis 40 Punkte), der Mondphase (bis 25), dem Pegel-Trend (bis 20) sowie Wind und Bewölkung (bis 15). Ab 75 Punkten steht der Index auf „Beißt!“, ab 55 auf „Gut“, ab 35 auf „Mäßig“.

Warum ist der Luftdruck so wichtig fürs Angeln?

Fische nehmen Druckänderungen über die Schwimmblase wahr. Ein fallender Luftdruck kündigt eine Wetterfront an — viele Arten fressen davor auffällig aktiv. Steigt der Druck nach dem Durchzug rasch an, ziehen sich dieselben Fische oft für einen Tag zurück. Für die Einschätzung zählt deshalb die Veränderung, nicht der absolute Wert.

Sagt der Index voraus, ob ich fange?

Nein, und das ist wichtig. Er gewichtet Bedingungen, die als beißfördernd gelten, und macht sie vergleichbar. Gewässer, Zielfisch, Köderwahl, Tageszeit und Erfahrung entscheiden mindestens ebenso stark. Wir legen alle vier Faktoren mit ihren Rohwerten offen, damit du die Einschätzung selbst nachvollziehen und anders gewichten kannst.

Was kostet die Nutzung?

Nichts. Der Index beruht auf offenen Daten von DWD und PEGELONLINE sowie einer eigenen Mondphasen-Berechnung. Es ist keine Anmeldung nötig.

Bis zu welcher Temperatur beißen Fische?

Fische fressen das ganze Jahr — als wechselwarme Tiere fahren sie ihren Stoffwechsel mit der Wassertemperatur aber herunter. Unter etwa 5 °C Wassertemperatur werden die Beißfenster kurz und liegen meist in den wärmsten Mittagsstunden; im Sommer über etwa 22–24 °C weichen viele Arten in tiefere, sauerstoffreichere Schichten aus und beißen früh morgens und spät abends am besten. Entscheidend ist die Wassertemperatur, sie folgt der Lufttemperatur mit mehreren Tagen Verzögerung.

Vor dem Losfahren

Gute Bedingungen ersetzen die Regelprüfung nicht. Ob deine Zielfischart heute entnommen werden darf, klärt der Fang-erlaubt-Checker; die vollständigen Schonzeiten und Mindestmaße stehen nach Bundesland sortiert bereit.

Wetterdaten: Deutscher Wetterdienst (DWD), bereitgestellt über Bright Sky. Pegeldaten: PEGELONLINE, Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 Zero.