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Werkzeuge

Angelknoten: Schritt für Schritt

Ein guter Knoten entscheidet, ob der Fisch am Haken bleibt. Hier findest du die wichtigsten Angelknoten als interaktive Schritt-für-Schritt-Anleitung — zum Nachmachen und Üben, bis er sitzt.

Schnur an Haken, Wirbel & Öse

Zwei Schnüre verbinden

Köderschlaufe

Schnur an die Rolle

Montage & Stopper

Welcher Knoten wofür?

Für die Verbindung von Schnur zu Haken, Wirbel oder Öse sind der Palomar-Knoten und der Verbesserte Clinchknoten die Klassiker; der Grinner-Knoten funktioniert universell mit fast jeder Schnur. Um zwei Schnüre zu verbinden, nutzt du bei ähnlicher Stärke den Blutknoten, bei unterschiedlichen Durchmessern den Albright-Knoten. Eine bewegliche Köderschlaufe knüpfst du mit dem Non-Slip-Loop, die Schnur befestigst du mit dem Spulenknoten an der Rolle.

Häufige Fragen

Welcher Angelknoten ist der beste für Anfänger?

Der Palomar-Knoten ist ideal zum Einstieg: Er hat nur wenige Schritte, hält nahezu die volle Tragkraft der Schnur und gelingt auch mit geflochtener Schnur zuverlässig. Für monofile Schnur ist der Verbesserte Clinchknoten ein bewährter Klassiker.

Warum sollte man den Knoten vor dem Zuziehen anfeuchten?

Beim Festziehen entsteht durch Reibung Wärme, die die Schnur schwächt. Ein kurzes Anfeuchten mit Speichel oder Wasser verringert die Reibung, der Knoten zieht sich sauberer zusammen und behält mehr Tragkraft. Das gilt für praktisch alle Angelknoten.

Welcher Knoten verbindet zwei Schnüre?

Für zwei Schnüre ähnlicher Stärke eignet sich der Blutknoten, für unterschiedliche Durchmesser — etwa geflochtene Hauptschnur an ein dickeres Fluorocarbon-Vorfach — der Albright-Knoten. Beide laufen schlank durch die Rutenringe.

Die passende Schnur-Tragkraft findest du im Tragkraft-Rechner, weitere Helfer in der Rechner-Übersicht.