Rotauge angeln · Köder
Rotauge Köder: womit fängt man Rotauge?
Rotaugen sind wenig wählerisch und nehmen eine breite Palette an Ködern. Kleine, feine Köder bringen die meisten Fische, größere und selektivere Happen locken gezielt die kapitalen Plötzen.
Naturköder für Rotauge
Made
Der Universalköder für Rotaugen und die erste Wahl für schnelle, zahlreiche Fänge - auch im Winter werden Maden trotz kalten Wassers bestens angenommen. Eine einzelne Made am kleinen Haken nur leicht durch die Haut anstechen, damit sie prall und lebendig bleibt. Für mehr Aktivität im Futter und weniger schnelle Sättigung der Fische eignen sich die kleineren Pinkies, die sich besonders bei Frost fein anbieten lassen.
Brotflocke / Teig
Eine locker aufgezogene Brotflocke oder ein weicher Teig aus Brot ist ein günstiger, überraschend fängiger Klassiker. Die Flocke schwebt verführerisch und löst sich langsam auf - ideal, um vorsichtige Rotaugen im Mittelwasser oder knapp über Grund zum Zupacken zu bringen.
Mais / Caster
Mais ist ein guter Selektivköder, mit dem sich gezielt größere Plötzen ansprechen lassen. Caster (verpuppte Maden) sind knackig und goldbraun und oft sogar fängiger als die lebende Made - vor allem auf die kapitalen Fische. Ein Cocktail aus Made und Caster oder Made und Maiskorn am Haar bringt an schwierigen Tagen die besseren Bisse.
Wurm / Hanf
Ein kleiner Mistwurm oder ein Wurmstück reizt besonders die großen Rotaugen und bringt oft die dicksten Fische. Gekochter Hanf gilt in Frankreich und den Benelux-Ländern als der Rotaugen-Köder schlechthin: An das nussige Korn muss man die Fische durch reichliches Anfüttern gewöhnen, dann steht der Schwarm zuverlässig am Platz.
Welcher Köder wann?
Die Ködwahl richtet sich nach Jahreszeit, Gewässer und Aktivität der Fische — Rotaugen beißen das ganze Jahr über, selbst im tiefsten Winter und unter Eis sind sie noch zu fangen. Im Sommer läuft es am besten in der Morgendämmerung bis kurz nach Sonnenaufgang, wenn die Schwärme am gefräßigsten sind - an heißen Tagen lohnt auch die späte Dämmerung. Im Frühjahr und Herbst bringt oft der Abend die dicksten Plötzen, während sich die Fische im Winter in die tieferen, ruhigen Zonen zurückziehen. Wie du den Köder anbietest, steht in der Rotauge-Montage; das ganze Vorgehen im Rotauge-Angeln-Überblick.
Häufige Fragen
Welcher Köder ist der beste für Rotauge?
Rotaugen sind wenig wählerisch und nehmen eine breite Palette an Ködern. Kleine, feine Köder bringen die meisten Fische, größere und selektivere Happen locken gezielt die kapitalen Plötzen.
Welcher Köder für Rotaugen?
Der Klassiker ist die Made, die fast überall und das ganze Jahr funktioniert - einzeln am kleinen Haken nur leicht angestochen. Ebenfalls top sind Caster, Mais, Brotflocke und Teig; auf die kapitalen Plötzen wirken größere oder selektive Köder wie ein Wurmstück, ein Maiskorn oder gekochter Hanf. Im Winter sind Maden und die feineren Pinkies die zuverlässigste Wahl.
Quellen: simfisch.deblinker.dedoctor-catch.comangelstunde.defisch-hitparade.desimfisch.de