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Rotauge angeln · Montage

Rotauge Montage: die passenden Rigs

Für die kleinmäuligen, oft zickigen Rotaugen zählt vor allem eine leichte, fein abgestimmte Montage mit geringem Widerstand. Zwei Aufbauten decken die meisten Situationen ab.

Feine Posenmontage · für Stippen

Aufbau: feine Hauptschnur (Mono 0,10-0,14 mm) -> leichte Stipp- oder Wagglerpose -> fein austariertes Schrotblei als Bleikette -> dünnes Vorfach (dünner als die Hauptschnur, an schwierigen Tagen bis unter 0,10 mm) -> kleiner, feindrähtiger Plättchenhaken Gr. 16-20 mit einer Made. Die Pose so ausbleien, dass nur noch die Antennenspitze aus dem Wasser ragt - dann wird jeder zarte Biss sichtbar. Über die Anordnung der Schrote steuerst du die Sinkgeschwindigkeit: eng gesetzt sinkt der Köder schnell zum Grund, weit verteilt trudelt er langsam durchs Mittelwasser.

Leichte Feedermontage · für etwas Distanz

Aufbau: geflochtene Hauptschnur (0,10-0,12 mm) oder feine Mono -> kleiner Futterkorb frei laufend über eine Perle, mit Gummistopper vom Vorfach getrennt (Schlaufen- oder Powergum-Montage federt Kopfstöße ab) -> feines Vorfach rund 0,11 mm und etwa 60 cm lang -> Long-Shank-Haken Gr. 16 mit Made oder Made-Caster-Cocktail. Die weiche Feederspitze flach stellen, sie zeigt die vorsichtigen Rupfer der Rotaugen zuverlässig an.

Schnur & Vorfach

Sehr fein fischen: Hauptschnur Mono 0,10-0,14 mm, Vorfach noch dünner. Dazu kleine, scharfe und feindrähtige Plättchenhaken (Gr. 16-20, im Winter auf Größe 10-12 mit Made hochgehen), eine sensibel austarierte Pose oder eine weiche Feederspitze für die feine Bisserkennung.

Die passende Tragkraft rechnest du im Tragkraft-Rechner aus, den festen Knoten bindest du mit dem Knoten-Trainer.

Praxis-Tipp: Sparsam, aber regelmäßig anfüttern - kleine Portionen loser Maden oder feines Futter halten den Schwarm am Platz, ohne die Fische zu sättigen; im Fluss das Futter klebriger/fester mischen, im Winter die Menge deutlich reduzieren. Pose oder Montage fein austarieren und ruhig verschiedene Tiefen sowie das Absinkspiel testen.

Häufige Fragen

Welche Montage für Rotauge?

Feine Posenmontage: Aufbau: feine Hauptschnur (Mono 0,10-0,14 mm) -> leichte Stipp- oder Wagglerpose -> fein austariertes Schrotblei als Bleikette -> dünnes Vorfach (dünner als die Hauptschnur, an schwierigen Tagen bis unter 0,10 mm) -> kleiner, feindrähtiger Plättchenhaken Gr. 16-20 mit einer Made. Die Pose so ausbleien, dass nur noch die Antennenspitze aus dem Wasser ragt - dann wird jeder zarte Biss sichtbar. Über die Anordnung der Schrote steuerst du die Sinkgeschwindigkeit: eng gesetzt sinkt der Köder schnell zum Grund, weit verteilt trudelt er langsam durchs Mittelwasser.

Welche Montage für Rotaugen?

Am besten eine feine Posenmontage mit Stipp- oder Matchrute: sehr dünne Hauptschnur (Mono 0,10-0,14 mm), eine leichte, fein ausgebleite Pose und ein kleiner Plättchenhaken der Größe 16-20 mit einer Made. Wichtig ist, die Pose so weit auszuloten, dass sie jeden zarten Biss anzeigt. Bei Distanz oder Strömung ist eine leichte Feedermontage mit weicher Spitze die Alternative.

Quellen: simfisch.deblinker.dedoctor-catch.comangelstunde.defisch-hitparade.desimfisch.de