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Aal angeln · Köder

Aal Köder: womit fängt man Aal?

Aale reagieren vor allem auf Naturköder mit intensivem Geruch, den sie am Grund über weite Distanz aufspüren. Kunstköder spielen beim gezielten Aalfang praktisch keine Rolle; entscheidend sind frische, aromatische Naturköder.

Naturköder für Aal

Tauwurm/Wurmbündel

Der wichtigste Aalköder überhaupt und für die meisten Fänge verantwortlich. Ein einzelner großer Tauwurm oder ein Bündel aus mehreren Würmern gibt viel Geruch ab und hält gut am Haken. Der Wurm lässt sich der Länge nach aufziehen, damit der Hakenbogen frei bleibt und ein früher Anschlag sitzt.

Fischfetzen/Köderfisch

Fischfetzen und kleine Köderfische wirken stark über Geruch und selektieren gezielt auf größere Aale, die verstärkt Fisch fressen. Ein daumengroßer Fetzen oder ein kleiner toter Köderfisch am Grund ist an fischreichen Gewässern eine gute Wahl. Beim Ansitz auf Köderfisch sollten die Regeln zum Umgang mit Köderfischen des jeweiligen Landes beachtet werden.

Made/Bienenmade

Ein Bündel Maden oder Bienenmaden ist ein feiner, weicher Köder, der vor allem im Sommer nach der Laichzeit anderer Fische gut funktioniert. Diese Köder eignen sich besonders für vorsichtig beißende Aale und lassen sich gut mit einem Wurm zu einem Kombiköder verbinden.

Welcher Köder wann?

Die Ködwahl richtet sich nach Jahreszeit, Gewässer und Aktivität der Fische — Die beste Fangzeit sind warme, schwüle Sommernächte, besonders bei mildem oder leicht gewittrigem Wetter. Aktiv wird der Aal mit der Dämmerung; die ersten Stunden nach Einbruch der Dunkelheit sowie die Zeit gegen Morgen bringen erfahrungsgemäß die meisten Bisse. Vor jedem Ansitz gilt es, Schonzeit, Mindestmaß und ein mögliches Fangfenster des jeweiligen Landes zu prüfen (aktuelle Verordnung beachten, ohne Gewähr) und den Fang schutzbewusst zu behandeln. Wie du den Köder anbietest, steht in der Aal-Montage; das ganze Vorgehen im Aal-Angeln-Überblick.

Häufige Fragen

Welcher Köder ist der beste für Aal?

Aale reagieren vor allem auf Naturköder mit intensivem Geruch, den sie am Grund über weite Distanz aufspüren. Kunstköder spielen beim gezielten Aalfang praktisch keine Rolle; entscheidend sind frische, aromatische Naturköder.

Womit fängt man Aal?

Am fängigsten sind Naturköder am Grund: allen voran der Tauwurm oder ein Wurmbündel, dazu Fischfetzen und kleine Köderfische für große Aale sowie Maden und Bienenmaden. Präsentiert werden sie meist an einer einfachen Laufblei-Grundmontage, oft nur wenige Meter vom Ufer entfernt.

Quellen: outdoorverliebt.debalzer.deBMLEHBLEThünen-Institut