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Angeln im Ausland

Angeln in Schweden

Schweden bietet tausende Hecht- und Barschseen, Lachs-Trolling auf den Großseen und freies Angeln an Küste und den fünf größten Seen — plus Ferienhaus am Wasser.

Angeln in Schweden — typische Küsten-/Gewässerlandschaft
Foto: Bengt Nyman · CC BY 2.0 · via Wikimedia Commons

Angelschein & Regeln

Eine staatliche Angelprüfung entfällt in Schweden. An der gesamten Küste (Ostsee, Kattegat, Skagerrak) sowie an den fünf größten Seen — Vänern, Vättern, Mälaren, Hjälmaren und Storsjön — ist das Handangeln mit Rute frei. Für die meisten übrigen Seen und Flüsse ist eine Angelkarte („fiskekort") nötig, erhältlich online (z. B. über iFiske), in Tourist-Infos, auf Campingplätzen und an Tankstellen; Tageskarten beginnen bei rund 50 SEK. Für Lachs und Meerforelle in Flüssen und teils an der Küste gelten Extra-Lizenzen, Fangfenster und Schonzeiten. Mindestmaße und Fangbegrenzungen legt jedes Gewässer selbst fest.

Angaben Stand 23. Juli 2026, ohne Gewähr — vor der Reise die offizielle Quelle prüfen (siehe unten). Die Regeln für das Angeln in Deutschland stehen in der Schonzeiten-Übersicht.

Beste Reviere & Zielfische

Småland und die Region Bergslagen bieten tausende Hecht- und Barschseen. Vänern und Vättern sind für Großhecht, Lachs und Seeforelle beim Trolling bekannt. Die Schärengärten von Stockholm und der Westküste bei Göteborg liefern Hecht und Meerforelle im Salzwasser. In Nordschweden (Lappland) locken Äsche, Saibling und Forelle in klaren Flüssen, während der Mörrum in Blekinge als berühmter Lachsfluss gilt.

Zielfische: Hecht, Barsch, Zander, Lachs, Seeforelle, Meerforelle, Äsche und Saibling.

Beste Zeit

Hecht beißt am besten im Frühjahr (April–Juni) und Herbst (September–Oktober), Barsch und Zander im Sommer. Lachs-Trolling auf Vänern und Vättern lohnt sich im Frühjahr, Flusslachs im Mörrum von April bis Juni und im Herbst. Die Mitternachtssonne verlängert im Norden die Angeltage im Hochsommer.

Anreise & Praxis

Per Fähre ab Deutschland: Rostock–Trelleborg oder Sassnitz–Trelleborg (Stena Line/TT-Line), alternativ über Dänemark und die Öresundbrücke. Südschweden ist ab dem Fährhafen in wenigen Stunden mit dem Auto erreichbar. Für Nordschweden bietet sich ein Flug nach Stockholm oder Kiruna plus Mietwagen an.

Universelle Spinnruten für Hecht und Barsch samt Wobblern und Gummifischen decken die meisten Gewässer ab; fürs Trolling auf den Großseen kommen Downrigger, Planerboards und Schleppbretter dazu. Bootsverleih und Angelhütten („stuga") am See sind Standard und oft im Ferienhaus enthalten. Das eigene Gerät reist bequem im Pkw mit.

Häufige Fragen

Brauche ich zum Angeln in Schweden einen Angelschein?

Eine staatliche Angelprüfung entfällt in Schweden. An der gesamten Küste (Ostsee, Kattegat, Skagerrak) sowie an den fünf größten Seen — Vänern, Vättern, Mälaren, Hjälmaren und Storsjön — ist das Handangeln mit Rute frei.

Kann man in Schweden ohne (deutschen) Angelschein angeln?

An der gesamten Küste sowie an den fünf großen Seen Vänern, Vättern, Mälaren, Hjälmaren und Storsjön darfst du mit Handgerät kostenlos und ohne Schein angeln. Für kleinere Seen und Flüsse kaufst du eine Angelkarte („fiskekort“, online z. B. iFiske, in Tourist-Infos oder an Tankstellen) — meist ab ca. 50–100 SEK/Tag.

Welche Fische kann ich in Schweden fangen?

Typische Zielfische sind Hecht, Barsch, Zander, Lachs, Seeforelle, Meerforelle, Äsche und Saibling. Die besten Reviere und die passende Zeit stehen oben im Guide.

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Mehr Reiseziele im Reise-Überblick. Vom deutschen Kutter aus geht es beim Kutter- & Hochseeangeln auf Dorsch und Makrele.

Quellen: visitsweden.de · ifiske.se