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Döbel angeln · Montage

Döbel Montage: die passenden Rigs

Für den scheuen Döbel zählt eine leichte, unauffällige Montage. Zwei Aufbauten decken die wichtigsten Situationen ab - der treibende Köder an der Oberfläche und die feine Grundmontage.

Treib-/Oberflaechenmontage · für Brot und Frucht an der Oberflaeche

Aufbau: monofile, gut gefettete Hauptschnur (0,20 bis 0,25 mm) -> möglichst freie Leine, damit der Köder schwerelos treibt -> kleiner, scharfer Haken Gr. 8 bis 10 direkt an die Schnur bzw. an ein kurzes Vorfach geknotet. Auf einen Wirbel verzichten, da er die Schnur beschwert. Für weitere Distanzen setzt man einen Oberflächen-Controller (Surface Controller) zwischen zwei Gummistoppern rund 70 bis 100 cm über dem Haken. Die Kruste durch den Rand anködern, Hakenspitze frei lassen und den Köder natürlich in die Fresszone treiben lassen. Anhieb erst nach etwa zwei Sekunden.

Leichte Grund-/Feedermontage · für Grund und kalte Jahreszeit

Aufbau: Hauptschnur 0,22 bis 0,28 mm -> Sarg- oder Laufblei (Gewicht so leicht wie möglich, damit der Köder gerade eben liegen bleibt) -> Stopperperle -> Wirbel -> langes Vorfach von 80 bis 100 cm (0,18 bis 0,22 mm) -> Haken Gr. 6 bis 10, je nach Köder. Am Feeder ersetzt ein kleiner Futterkorb das Blei. Das lange Vorfach lässt den Köder verführerisch in der Strömung spielen; bei sehr sanfter Strömung reichen oft schon einige SSG-Schrote am Seitenarm statt eines Bleis.

Schnur & Vorfach

Feines, unauffälliges Gerät ist der Schlüssel: monofile Hauptschnur um 0,20 bis 0,25 mm, dünne Vorfächer und kleine, scharfe Haken. Beim Oberflächenangeln die Schnur einfetten, damit sie schwimmt; beim Spinnfischen eine feine Geflochtene für direkten Kontakt nutzen. Vorsichtig anpirschen und mit leichtem, sensiblem Gerät fischen.

Die passende Tragkraft rechnest du im Tragkraft-Rechner aus, den festen Knoten bindest du mit dem Knoten-Trainer.

Praxis-Tipp: Deckung nutzen, gedämpfte Kleidung tragen und leise bleiben - Döbel sind sehr scheu und flüchten bei jeder hastigen Bewegung. Nicht direkt am Ufer aufragen, eine Polarisationsbrille hilft beim Erkennen der Fische. Sparsam anfüttern (ein bis zwei Handvoll) und dem Schwarm 15 bis 30 Minuten Zeit geben, ehe man den eigenen Köder anbietet.

Häufige Fragen

Welche Montage für Döbel?

Treib-/Oberflaechenmontage: Aufbau: monofile, gut gefettete Hauptschnur (0,20 bis 0,25 mm) -> möglichst freie Leine, damit der Köder schwerelos treibt -> kleiner, scharfer Haken Gr. 8 bis 10 direkt an die Schnur bzw. an ein kurzes Vorfach geknotet. Auf einen Wirbel verzichten, da er die Schnur beschwert. Für weitere Distanzen setzt man einen Oberflächen-Controller (Surface Controller) zwischen zwei Gummistoppern rund 70 bis 100 cm über dem Haken. Die Kruste durch den Rand anködern, Hakenspitze frei lassen und den Köder natürlich in die Fresszone treiben lassen. Anhieb erst nach etwa zwei Sekunden.

Quellen: angelstunde.dedas-angel-magazin.dedoctor-catch.comsimfisch.deelite-fishing.de