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Angeln · Küche

Wels zubereiten: Filetieren, Gräten & Rezept

Der Wels (Waller) hat keine Schuppen und keine Gräten im Filet außer der Mittelgräte — dafür eine dicke Haut, die vor dem Zubereiten meist komplett entfernt wird.

Wels filetieren

Wels wird gehäutet statt geschuppt und wegen seiner Größe meist in Tranchen oder Filetstücke zerlegt.

  1. Den Wels an einem Haken oder Brett fixieren, die Haut am Kopfansatz ringsum einschneiden.
  2. Mit einer Zange die Haut vom Kopf zum Schwanz in einem Zug abziehen — bei größeren Fischen geht das leichter als bei anderen Arten.
  3. Hinter dem Kiemendeckel bis zur Mittelgräte einschneiden, das Filet flach entlang der Wirbelsäule zum Schwanz lösen.
  4. Bei größeren Exemplaren das Filet in mundgerechte Tranchen oder Würfel schneiden statt als Ganzes zu verarbeiten.

Was ist mit den Gräten?

Wels hat außer der Mittelgräte praktisch keine störenden Gräten im Filet — dafür ist die Haut zäh und wird fast immer vor der Zubereitung entfernt statt mitgegessen.

Rezept: Wels-Gulasch

Zutaten

  • 800 g Welsfilet ohne Haut, gewürfelt
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Paprikapulver edelsüß
  • 400 g gehackte Tomaten
  • Salz, Pfeffer, Lorbeerblatt
  • 2 EL Öl

Zubereitung

  1. Zwiebeln fein würfeln und in Öl glasig dünsten, Paprikapulver kurz mitrösten.
  2. Tomaten, Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer zugeben und 15 Minuten köcheln lassen.
  3. Welswürfel zugeben und nur 5–8 Minuten sanft ziehen lassen — Fisch wird bei zu langem Kochen schnell trocken.
  4. Mit Kartoffeln oder Brot servieren.

Lagerung

Wels sollte wegen seiner Größe zügig ausgenommen, gehäutet und in Portionen zerlegt werden. Roh hält sich das Filet 1–2 Tage im Kühlschrank, eingefroren mehrere Monate — am besten portionsweise vakuumiert.

Praxis-Tipp: Fischgeruch beim Häuten mit einem Spritzer Essig auf den Händen und dem Brett deutlich reduzieren.

Häufige Fragen

Wie häutet man einen Wels?

Die Haut am Kopfansatz ringsum einschneiden, dann mit einer Zange in einem Zug vom Kopf zum Schwanz abziehen. Der Wels hat keine Schuppen, die Haut wird komplett entfernt statt geschuppt.

Hat Wels Gräten?

Außer der Mittelgräte praktisch keine — Wels ist einer der grätenärmsten Speisefische. Die zähe Haut wird ohnehin entfernt, damit stellen sich Gräten im fertigen Filet kaum als Problem.

Wie schmeckt Wels und wie bereitet man ihn zu?

Festes, mildes weißes Fleisch, das sich gut würfeln und in Gulasch, Currys oder gebraten verarbeiten lässt. Bei großen Fischen empfiehlt sich Portionieren in Tranchen statt ganzer Filets.

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