Gewässer · Hamburg
Boberger See angeln
Der Boberger See ist ein knapp 8 Hektar großer Kiessee inmitten des Naturschutzgebiets Boberger Niederung im Osten Hamburgs. Er entstand ab 1937 aus dem Sandabbau für den Autobahnbau und liegt heute eingebettet zwischen Dünen, Heide und Feuchtwiesen. Aal, Karpfen, Schleie, Hecht, Zander und Barsch bevölkern das bis zu elf Meter tiefe, klare Wasser. Für Angler ist der See ein besonders naturnahes Revier, das durch den Schutzstatus bewusste Rücksicht auf Flora und Fauna verlangt.
Beiß-Index für den Boberger See heute
Wie stehen die Bedingungen gerade? Der Beiß-Index rechnet mit dem Referenzpegel für Hamburg sowie Luftdruck-Trend, Mondphase und Wind.
Datenquellen: Deutscher Wetterdienst (DWD) über Bright Sky · PEGELONLINE (WSV) · Mondphase von angelpuls berechnet.
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Heute geschont oder frei
Für die hier vorkommenden Arten rechnet dein Gerät den heutigen Tag mit — ob eine Art gerade geschont ist oder entnommen werden darf. Maßgeblich bleibt die Gewässerordnung; bei Grenzfällen hilft der Fang-erlaubt-Checker.
- Hecht 45–75 cm –
- Zander 45–75 cm –
- Barsch 10–35 cm –
- Aal 45–75 cm –
- Karpfen 35 cm –
- Schleie 25–45 cm –
- Rotauge keine Landesregelung –
- Brasse keine Landesregelung –
Nach Landesrecht von Hamburg · ohne Gewähr.
Lage & Tiefen
Der Boberger See liegt in Hamburg (53.515, 10.136). Blende über „Tiefen & Seezeichen“ die frei verfügbare OpenSeaMap-Ebene ein — wo das Gewässer vermessen ist, zeigt sie Tiefenlinien, Untiefen und Seezeichen als Anhaltspunkt für Kanten und Strukturen.
Karte © Mapbox · Tiefen/Seezeichen © OpenSeaMap-Mitwirkende (ODbL)
📍 Route zum Gewässer ↗ öffnet die Navigation in Google Maps
Anfahrt & Infrastruktur
Parken
- Parkplatz · 0.5 km
- Parkplatz Billwerder · 0.8 km
- Parkplatz · 1 km
Angelladen in der Nähe
- Angelcenter Vögler · 3.5 km
Infrastruktur aus OpenStreetMap (© OSM-Mitwirkende, ODbL) — Zugang und Öffnungszeiten bitte vor Ort prüfen.
Fischarten im Boberger See
Zu jeder Art führt der passende Angel-Guide mit Methoden, Ködern und Montage:
- Hecht angeln
- Zander angeln
- Barsch angeln
- Aal angeln
- Karpfen angeln
- Schleie angeln
- Rotauge angeln
- Brasse angeln
Außerdem im Bestand: Graskarpfen.
Angelkarte & Erlaubnis
In Hamburg gilt die Fischereischein-Pflicht; ein gültiger Fischereischein und die entrichtete Fischereiabgabe sind erforderlich. Der Boberger See ist an den Bergedorfer Anglerverein von 1954 e.V. verpachtet, der das Gewässer bewirtschaftet und die Angelerlaubnis vergibt. Da der See im Naturschutzgebiet Boberger Niederung liegt, gelten besondere Regeln: ein absolutes Anfütterverbot sowie der Schutz des gesamten Pflanzenbestands. Das Spinnfischen ist vom 1. Juni bis 31. Januar erlaubt, und in den Monaten Juni bis August ruht das Angeln tagsüber von 7:00 bis 21:30 Uhr zugunsten der Badegäste. Alle Angaben ohne Gewähr – bitte aktuell beim Herausgeber prüfen.
Bergedorfer Anglerverein von 1954 e.V. (Pächter/Bewirtschafter)
Gewässerregeln vor Ort: Absolutes Anfütterverbot im Naturschutzgebiet; Spinnfischen vom 1. Juni bis 31. Januar; in den Monaten Juni, Juli und August Angelverbot tagsüber von 7:00 bis 21:30 Uhr; Pflanzenbewuchs darf weder entfernt noch beschädigt werden.
Schonzeiten & Mindestmaße
Die gesetzlichen Schonzeiten und Mindestmaße richten sich nach dem Landesrecht von Hamburg. Die vollständige Übersicht steht auf der Seite Schonzeiten in Hamburg; ob dein Zielfisch heute geschont ist, prüfst du im Fang-erlaubt-Checker.
Häufige Fragen
Welche Fische gibt es im Boberger See?
Zu den wichtigsten Angelfischen zählen Hecht, Zander, Barsch, Aal, Karpfen, Schleie, Rotauge, Brasse sowie Graskarpfen. Auf Karpfen, Schleie und Aal eignen sich Grund- und Posenmontagen, auf Hecht, Zander und Barsch das Spinnfischen. Im Naturschutzgebiet ist besonders rücksichtsvolles Angeln vom Ufer angesagt.
Wie tief ist der Boberger See?
Der Boberger See ist im Schnitt rund 4,2 m tief, an der tiefsten Stelle rund 11 m. Tiefenlinien, Untiefen und Kanten zeigt — soweit vermessen — die OpenSeaMap-Ebene auf der Karte.
Braucht man eine Angelkarte für den Boberger See?
In Hamburg gilt die Fischereischein-Pflicht; ein gültiger Fischereischein und die entrichtete Fischereiabgabe sind erforderlich. Der Boberger See ist an den Bergedorfer Anglerverein von 1954 e.V. verpachtet, der das Gewässer bewirtschaftet und die Angelerlaubnis vergibt. Da der See im Naturschutzgebiet Boberger Niederung liegt, gelten besondere Regeln: ein absolutes Anfütterverbot sowie der Schutz des gesamten Pflanzenbestands. Das Spinnfischen ist vom 1. Juni bis 31. Januar erlaubt, und in den Monaten Juni bis August ruht das Angeln tagsüber von 7:00 bis 21:30 Uhr zugunsten der Badegäste. Alle Angaben ohne Gewähr – bitte aktuell beim Herausgeber prüfen.
Wann ist die beste Angelzeit am Boberger See?
Von Herbst bis Winter beißen die Raubfische am besten; in den Sommermonaten Juni bis August ist das Angeln tagsüber zugunsten der Badegäste eingeschränkt, sodass sich die Abend- und Nachtstunden anbieten.
Kann man am Boberger See ohne Angelschein angeln?
Regulär braucht man einen Fischereischein, der die Fischerprüfung voraussetzt (ca. 35-stündiger Lehrgang, Theorie + Praxis), dazu die jährliche Fischereiabgabe (10 €) und einen Erlaubnisschein für das Gewässer. Prüfung ab 12 Jahren, Schein lebenslang. Rechtsgrundlage ist das Hamburgische Fischerei- und Angelgesetz. Welche prüfungsfreien Wege es in Hamburg gibt (Touristenschein nur ausländ. Gäste, 1 Jahr), zeigt die Übersicht „Angeln ohne Angelschein Hamburg“.
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Quellen: Wikipedia – Boberger SeeBergedorfer Anglerverein von 1954 e.V. – Gewässer