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Quappe Schonzeit

Schonzeit Quappe (Rutte, Trüsche) in Niedersachsen

Für Quappe (Rutte, Trüsche) ist in Niedersachsen ausdrücklich keine Schonzeit festgelegt — die Art steht mit einem Strich in der Schonzeit-Spalte der Verordnung. Das Mindestmaß beträgt 35 Zentimeter, gemessen von der Kopfspitze bis zum Ende der Schwanzflosse.

Quappe (Rutte, Trüsche) in Niedersachsen: keine Schonzeit
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Quappe (Rutte, Trüsche) (Lota lota), Seitenansicht — Schonzeit in Niedersachsen
Quappe (Rutte, Trüsche) — wissenschaftlich Lota lota
AngabeWert
FischartQuappe (Rutte, Trüsche) (Lota lota)
BundeslandNiedersachsen
Schonzeitkeine Schonzeit
Mindestmaß35 cm
FundstelleBiFischO, § 3 Abs. 1 BiFischO

Werte nach Landesrecht. Die Gewässerordnung kann strenger sein. Ohne Gewähr.

Was du dazu wissen solltest

Mindestmaß 35 cm („Quappe (Lota lota) 35 cm“). Eine Artenschonzeit ist in § 4 Abs. 1 BiFischO für die Quappe nicht festgesetzt — die dortige Liste umfasst nur Äsche, Bachforelle, Hecht, Lachs, Meerforelle, Stör, Zander und Flusskrebs. Landesrechtlich gilt für die Quappe also ein Mindestmaß ohne Schonzeit. Gemessen wird nach § 3 Abs. 3 von der Kopfspitze bis zum äußersten Ende der Schwanzflosse. Vereins- und Gewässerordnungen setzen für die laichende Winterart häufig eine zusätzliche Schonzeit fest.

Quelle & Stand

Rechtsgrundlage
Verordnung über die Fischerei in Binnengewässern (Binnenfischereiordnung – BiFischO)
Fundstelle
§ 3 Abs. 1 BiFischO
Fassung
Vom 6. Juli 1989, zuletzt geändert durch Verordnung vom 22. Dezember 2005 (Novellierung zuletzt im November 2023 vertagt)
Quelle abgerufen am
19. Juli 2026 · amtlicher Volltext

Für die Küstengewässer gilt eigenständig die Niedersächsische Küstenfischereiordnung (NKüFischO) mit teils deutlich abweichenden Werten. § 2 Abs. 1 BiFischO verbietet den Fang von 14 Arten vollständig — mit Rückausnahme für ausgewiesene Besatzgewässer nach § 2 Abs. 2. Die Verordnung ist ausdrücklich nur ein Mindeststandard; Vereins- und Pachtordnungen sind in der Praxis fast immer strenger.

Häufige Fragen

Wann ist die Schonzeit bei Quappe in Niedersachsen?

Das Landesrecht von Niedersachsen sieht für Quappe (Rutte, Trüsche) keine Schonzeit vor (BiFischO, § 3 Abs. 1 BiFischO). Die Gewässerordnung deines Angelgewässers kann trotzdem eine festlegen.

Wie groß muss ein Quappe sein, damit man ihn mitnehmen darf?

Das Mindestmaß beträgt 35 Zentimeter. Gemessen wird von der Kopfspitze bis zum Ende der Schwanzflosse. Untermaßige Fische sind unverzüglich zurückzusetzen.

Was passiert, wenn ich Quappe (Rutte, Trüsche) in der Schonzeit fange?

Der Fisch ist unverzüglich und schonend zurückzusetzen. Ihn zu entnehmen, zu verwerten oder zu verkaufen ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Wer regelmäßig an einem Gewässer angelt, sollte Schonzeiten und Maße vorher prüfen — sie ändern sich mit jeder Novelle der Verordnung.

Was ist das Schonmaß?

Schonmaß ist ein anderes Wort für Mindestmaß: die Länge, die ein Fisch erreicht haben muss, bevor er entnommen werden darf. Der Sinn dahinter ist, dass jeder Fisch mindestens einmal ablaichen kann. Gemessen wird von der Kopfspitze bis zum Ende der Schwanzflosse. Einige Bundesländer — Hessen etwa — arbeiten inzwischen mit einem Entnahmefenster und schützen zusätzlich die besonders großen Laichtiere über einem Höchstmaß.

Weiter prüfen

Mit dem Fang-erlaubt-Checker prüfst du für ein konkretes Datum, ob Quappe (Rutte, Trüsche) gerade entnommen werden darf — inklusive Maß und Fundstelle. Das Mindestmaß für Quappe in Niedersachsen steht auf einer eigenen Seite.

So fängst du Quappe: der Quappe-Angeln-Guide mit Methoden, Ködern und Montage. Wie die Bedingungen gerade stehen, zeigt der Beiß-Index für Niedersachsen.

Angelgewässer in Niedersachsen mit Quappe: Banter Seealle auf der Karte.

Quappe in anderen Bundesländern

Alle Länder nebeneinander stehen in der Übersicht „Quappe Schonzeit" — dort siehst du auch, wo die Art heute geschont ist.

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Alle Schonzeiten und Mindestmaße in Niedersachsen im Überblick