Zum Inhalt springen

Schonzeit · Sachsen

Schonzeit Rotauge (Plötze) in Sachsen

Rotauge (Plötze) wird in der Fischereiverordnung von Sachsen nicht mit einer Schonzeit geführt. Das ist etwas anderes als eine ausdrücklich aufgehobene Schonzeit: Die Art kommt im Regelwerk gar nicht vor. Ein Mindestmaß nach Landesrecht besteht für Rotauge (Plötze) in Sachsen nicht.

Rotauge (Plötze) in Sachsen: keine Landesregelung
Der Tagesstatus wird beim Laden der Seite berechnet.
Rotauge (Plötze) (Rutilus rutilus), Seitenansicht — Schonzeit in Sachsen
Rotauge (Plötze) — wissenschaftlich Rutilus rutilus
AngabeWert
FischartRotauge (Plötze) (Rutilus rutilus)
BundeslandSachsen
Schonzeitkeine Landesregelung
Mindestmaßkeine Landesregelung
FundstelleSächsFischVO, Anlage zu § 2 Abs. 1 — nicht in der 45er-Liste enthalten

Werte nach Landesrecht. Die Gewässerordnung kann strenger sein. Ohne Gewähr.

Was du dazu wissen solltest

Nicht zu verwechseln mit der Rotfeder (Nr. 32), die ein Mindestmaß nur in Fließgewässern trägt.

Quelle & Stand

Rechtsgrundlage
Sächsische Fischereiverordnung (SächsFischVO)
Fundstelle
Anlage zu § 2 Abs. 1 — nicht in der 45er-Liste enthalten
Fassung
Vom 22. April 2022 (SächsGVBl. S. 318), gültig ab 1. Juni 2022
Quelle abgerufen am
19. Juli 2026 · amtlicher Volltext

Zusätzlich zu den Artenschonzeiten gilt nach § 4 Abs. 5 ein allgemeines Verbot: Vom 1. Februar bis 30. April darf nicht mit einem zum Fang von Raubfischen geeigneten Köder gefischt werden. Das betrifft faktisch auch Arten ohne eigene Schonzeit wie Barsch und Wels.

Häufige Fragen

Wann ist die Schonzeit bei Rotauge in Sachsen?

Das Landesrecht von Sachsen sieht für Rotauge (Plötze) keine Schonzeit vor (SächsFischVO, Anlage zu § 2 Abs. 1 — nicht in der 45er-Liste enthalten). Die Gewässerordnung deines Angelgewässers kann trotzdem eine festlegen.

Wie groß muss ein Rotauge sein, damit man ihn mitnehmen darf?

Nach Landesrecht besteht kein Mindestmaß. Viele Vereine und Pächter setzen in ihrer Gewässerordnung dennoch eines fest — die Erlaubniskarte ist maßgeblich.

Was passiert, wenn ich Rotauge (Plötze) in der Schonzeit fange?

Der Fisch ist unverzüglich und schonend zurückzusetzen. Ihn zu entnehmen, zu verwerten oder zu verkaufen ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Wer regelmäßig an einem Gewässer angelt, sollte Schonzeiten und Maße vorher prüfen — sie ändern sich mit jeder Novelle der Verordnung.

Was ist das Schonmaß?

Schonmaß ist ein anderes Wort für Mindestmaß: die Länge, die ein Fisch erreicht haben muss, bevor er entnommen werden darf. Der Sinn dahinter ist, dass jeder Fisch mindestens einmal ablaichen kann. Gemessen wird von der Kopfspitze bis zum Ende der Schwanzflosse. Einige Bundesländer — Hessen etwa — arbeiten inzwischen mit einem Entnahmefenster und schützen zusätzlich die besonders großen Laichtiere über einem Höchstmaß.

Weiter prüfen

Mit dem Fang-erlaubt-Checker prüfst du für ein konkretes Datum, ob Rotauge (Plötze) gerade entnommen werden darf — inklusive Maß und Fundstelle. Das Mindestmaß für Rotauge in Sachsen steht auf einer eigenen Seite.

Rotauge in anderen Bundesländern

Alle Länder nebeneinander stehen in der Übersicht „Rotauge Schonzeit" — dort siehst du auch, wo die Art heute geschont ist.

Andere Fischarten in Sachsen

Alle Schonzeiten und Mindestmaße in Sachsen im Überblick