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Bundesland-Übersicht

Schonzeiten und Mindestmaße im Saarland

Alle hier erfassten Arten mit Schonzeit, Maß und Fundstelle — nach Verordnung zur Durchführung des Saarländischen Fischereigesetzes (Landesfischereiordnung – LFO). Die Spalte „Status heute“ rechnet das aktuelle Datum mit.

Heute im Saarland

Die tagesaktuelle Auswertung wird beim Laden berechnet.

Anderes Bundesland
Fischart Schonzeit Mindestmaß Status heute
Hecht 15.02.–31.05. 50 cm Regel siehe links
Zander 15.02.–31.05. 45 cm Regel siehe links
Flussbarsch keine Schonzeit kein Mindestmaß Regel siehe links
Bachforelle 01.10.–31.03. 25 cm Regel siehe links
Regenbogenforelle keine Schonzeit kein Mindestmaß Regel siehe links
Meerforelle ganzjährig geschont kein Mindestmaß Regel siehe links
Europäischer Aal keine Schonzeit 50 cm Regel siehe links
Karpfen keine Schonzeit 35 cm Regel siehe links
Wels (Waller) keine Schonzeit kein Mindestmaß Regel siehe links
Schleie keine Schonzeit 25 cm Regel siehe links
Rotauge (Plötze) keine Schonzeit kein Mindestmaß Regel siehe links
Brasse (Brachsen) keine Schonzeit kein Mindestmaß Regel siehe links
Döbel (Aitel) keine Schonzeit kein Mindestmaß Regel siehe links
Äsche 01.03.–30.04. 30 cm Regel siehe links
Rapfen (Schied) keine Landesregelung keine Landesregelung Regel siehe links
Barbe 15.03.–15.06. 40 cm Regel siehe links
Atlantischer Lachs ganzjährig geschont kein Mindestmaß Regel siehe links

Werte nach Landesrecht (Saarland). Die Gewässerordnung kann strenger sein. Ohne Gewähr.

Was im Saarland auffällt

Eine befristete Schonzeit gilt für Hecht, Zander, Bachforelle, Äsche, Barbe. Ganzjährig geschont und damit gar nicht entnehmbar sindMeerforelle, Lachs. Ohne landesweite Schonzeit bleibenBarsch, Regenbogenforelle, Aal, Karpfen, Wels, Schleie, Rotauge, Brasse, Döbel, Rapfen — hier regelt in der Praxis meist die Gewässerordnung.

Quelle & Stand

Rechtsgrundlage
Verordnung zur Durchführung des Saarländischen Fischereigesetzes (Landesfischereiordnung – LFO)
Fassung
Vom 5. Februar 2020, gültig ab 28. Februar 2020; am 19. Juli 2026 in Kraft
Quelle abgerufen am
19. Juli 2026 · amtlicher Volltext

Schonzeiten und Mindestmaße gelten ausdrücklich für alle offenen und geschlossenen Gewässer. Gemessen wird von der Kopfspitze bis zum Ende des längsten Teils der Schwanzflosse (§ 2). Reines Fangen und Zurücksetzen ist verboten (§ 10 Abs. 1 Nr. 6), und es gilt ein Nachtangelverbot. Für Besatzfische aus Zuchtanstalten gilt nach § 3 kein Mindestmaß. Die Saar hat keine gesonderten Regeln — die Landeswerte gelten dort.

Die Arten im Einzelnen

Hecht (Esox lucius), Seitenansicht — Schonzeit im Saarland

Hecht — 15.02.–31.05., 50 cm

Hecht ist im Saarland vom 15.02. bis 31.05. geschont. Das Mindestmaß liegt bei 50 Zentimetern. Gilt für alle offenen und geschlossenen Gewässer.

Fundstelle: LFO SL, § 4 (Schonzeit); § 2 (Mindestmaß) LFO SL

Zander (Sander lucioperca), Seitenansicht — Schonzeit im Saarland

Zander — 15.02.–31.05., 45 cm

Zander ist im Saarland vom 15.02. bis 31.05. geschont. Das Mindestmaß liegt bei 45 Zentimetern.

Fundstelle: LFO SL, § 4 (Schonzeit); § 2 (Mindestmaß) LFO SL

Flussbarsch (Perca fluviatilis), Seitenansicht — Schonzeit im Saarland

Flussbarsch — keine Schonzeit

Für Flussbarsch ist im Saarland ausdrücklich keine Schonzeit festgelegt. Ein Maß nach Landesrecht besteht nicht. Als einheimische Art gelistet, aber ausdrücklich ohne Schonzeit und Mindestmaß.

Fundstelle: LFO SL, § 1 (einheimische Art); nicht in § 2 und § 4 LFO

Bachforelle (Salmo trutta fario), Seitenansicht — Schonzeit im Saarland

Bachforelle — 01.10.–31.03., 25 cm

Bachforelle ist im Saarland vom 01.10. bis 31.03. geschont. Das Mindestmaß liegt bei 25 Zentimetern.

Fundstelle: LFO SL, § 4 (Schonzeit); § 2 (Mindestmaß) LFO SL

Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss), Seitenansicht — Schonzeit im Saarland

Regenbogenforelle — keine Schonzeit

Für Regenbogenforelle ist im Saarland ausdrücklich keine Schonzeit festgelegt. Ein Maß nach Landesrecht besteht nicht. Keine einheimische Art; nur als zulässige Besatzart genannt, ohne Schonzeit und Mindestmaß.

Fundstelle: LFO SL, § 1 Abs. 4 (nur Besatzart für geschlossene Gewässer); nicht in § 2 und § 4

Meerforelle (Salmo trutta trutta), Seitenansicht — Schonzeit im Saarland

Meerforelle — ganzjährig geschont

Meerforelle ist im Saarland ganzjährig geschont und darf nicht entnommen werden. Ein Maß nach Landesrecht besteht nicht. Ganzjähriges Fangverbot, Ausnahme nur für geschlossene Privatgewässer zur Fischzucht. Kein Mindestmaß.

Fundstelle: LFO SL, § 5 (ganzjährig geschützt) LFO SL

Europäischer Aal (Anguilla anguilla), Seitenansicht — Schonzeit im Saarland

Europäischer Aal — keine Schonzeit, 50 cm

Für Europäischer Aal ist im Saarland ausdrücklich keine Schonzeit festgelegt. Das Mindestmaß liegt bei 50 Zentimetern. Keine Schonzeit, Mindestmaß 50 cm. Legale Herkunft nach EU-Aalverordnung nachzuweisen; Aalbesatz in der Forellen- und Äschenregion verboten.

Fundstelle: LFO SL, § 2 (Mindestmaß); § 1 Abs. 3, § 6 Abs. 2 Nr. 2 LFO SL

Karpfen (Cyprinus carpio), Seitenansicht — Schonzeit im Saarland

Karpfen — keine Schonzeit, 35 cm

Für Karpfen ist im Saarland ausdrücklich keine Schonzeit festgelegt. Das Mindestmaß liegt bei 35 Zentimetern. Keine Schonzeit, Mindestmaß 35 cm. Für Besatzfische aus Zuchtanstalten gilt nach § 3 kein Mindestmaß.

Fundstelle: LFO SL, § 2 (Mindestmaß) LFO SL

Wels (Waller) (Silurus glanis), Seitenansicht — Schonzeit im Saarland

Wels (Waller) — keine Schonzeit

Für Wels (Waller) ist im Saarland ausdrücklich keine Schonzeit festgelegt. Ein Maß nach Landesrecht besteht nicht. Als einheimische Art gelistet, aber ausdrücklich ohne Schonzeit und Mindestmaß.

Fundstelle: LFO SL, § 1 (einheimische Art); nicht in § 2 und § 4 LFO

Schleie (Tinca tinca), Seitenansicht — Schonzeit im Saarland

Schleie — keine Schonzeit, 25 cm

Für Schleie ist im Saarland ausdrücklich keine Schonzeit festgelegt. Das Mindestmaß liegt bei 25 Zentimetern. Mindestmaß 25 cm (offene und geschlossene Gewässer), keine Schonzeit in § 4.

Fundstelle: LFO SL, § 2 LFO SL

Rotauge (Plötze) (Rutilus rutilus), Seitenansicht — Schonzeit im Saarland

Rotauge (Plötze) — keine Schonzeit

Für Rotauge (Plötze) ist im Saarland ausdrücklich keine Schonzeit festgelegt. Ein Maß nach Landesrecht besteht nicht. In § 1 als einheimische Art gelistet, aber ohne Eintrag in § 2 und § 4 — ganzjährig und in jeder Größe fangbar.

Fundstelle: LFO SL, § 1 LFO SL

Brasse (Brachsen) (Abramis brama), Seitenansicht — Schonzeit im Saarland

Brasse (Brachsen) — keine Schonzeit

Für Brasse (Brachsen) ist im Saarland ausdrücklich keine Schonzeit festgelegt. Ein Maß nach Landesrecht besteht nicht. Als „Brachsen“ in § 1 gelistet, ohne Eintrag in § 2 und § 4.

Fundstelle: LFO SL, § 1 LFO SL

Döbel (Aitel) (Squalius cephalus), Seitenansicht — Schonzeit im Saarland

Döbel (Aitel) — keine Schonzeit

Für Döbel (Aitel) ist im Saarland ausdrücklich keine Schonzeit festgelegt. Ein Maß nach Landesrecht besteht nicht. In § 1 als einheimische Art gelistet, ohne Eintrag in § 2 und § 4.

Fundstelle: LFO SL, § 1 LFO SL

Äsche (Thymallus thymallus), Seitenansicht — Schonzeit im Saarland

Äsche — 01.03.–30.04., 30 cm

Äsche ist im Saarland vom 01.03. bis 30.04. geschont. Das Mindestmaß liegt bei 30 Zentimetern. Gilt in offenen und geschlossenen Gewässern.

Fundstelle: LFO SL, § 2 und § 4 LFO SL

Rapfen (Schied) (Leuciscus aspius), Seitenansicht — Schonzeit im Saarland

Rapfen (Schied) — keine Landesregelung

Rapfen (Schied) wird in der Verordnung von Saarland nicht mit einer Schonzeit geführt. Ein Maß nach Landesrecht besteht nicht. Kommt im gesamten Verordnungstext nicht vor (Volltextsuche: „aspius“-Treffer nur als Teil von „Leucaspius delineatus“ = Moderlieschen).

Fundstelle: LFO SL, in der LFO SL nicht aufgeführt

Barbe (Barbus barbus), Seitenansicht — Schonzeit im Saarland

Barbe — 15.03.–15.06., 40 cm

Barbe ist im Saarland vom 15.03. bis 15.06. geschont. Das Mindestmaß liegt bei 40 Zentimetern. Gilt in offenen und geschlossenen Gewässern.

Fundstelle: LFO SL, § 2 und § 4 LFO SL

Atlantischer Lachs (Salmo salar), Seitenansicht — Schonzeit im Saarland

Atlantischer Lachs — ganzjährig geschont

Atlantischer Lachs ist im Saarland ganzjährig geschont und darf nicht entnommen werden. Ein Maß nach Landesrecht besteht nicht. Ganzjährig geschützt, Fang ganzjährig verboten. Ausnahme nur für geschlossene Privatgewässer zur Fischzucht. Kein Mindestmaß.

Fundstelle: LFO SL, § 5 LFO SL

Angeln im Saarland: Regeln, Reviere & Praxis-Tipps

Über Schonzeit und Mindestmaß hinaus lohnt der Blick aufs große Ganze: Wie kommst du im Saarland an den Angelschein, ist Nachtangeln erlaubt, welche Gewässer lohnen sich und welcher Kniff bringt Fisch? Kompakt zusammengetragen aus Landesrecht, Landesbehörden und Verbänden — mit Quelle. Verbindlich bleibt die Erlaubniskarte deines Gewässers.

Schein & Erlaubnis

Angelschein & Erlaubnis im Saarland

Wer im Saarland angeln möchte, benötigt einen gültigen Fischereischein. Die erstmalige Erteilung setzt nach § 27 des Saarländischen Fischereigesetzes (SFischG) eine bestandene Fischerprüfung voraus, in der Kenntnisse über Fischarten, Gewässerhege, Fanggeräte, den Umgang mit gefangenen Fischen sowie fischerei-, tierschutz- und tierseuchenrechtliche Vorschriften nachgewiesen werden. Zusätzlich ist die Fischereiabgabe zu entrichten, und für das jeweilige Gewässer braucht man einen Erlaubnisschein (Angelkarte) des Fischereiberechtigten.

Für junge Menschen greift der Jugendfischereischein: Wer das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, erhält den Fischereischein als Jugendfischereischein und darf damit ausschließlich unter Aufsicht einer volljährigen Person mit gültigem Fischereischein angeln (§ 28 SFischG). Ab dem vollendeten 14. Lebensjahr ist die Fischerprüfung möglich; wer sie besteht, kann eigenständig mit einem regulären Fischereischein fischen.

Einen allgemeinen prüfungsfreien Touristen- oder Urlauberfischereischein sieht das saarländische Recht nicht vor. Eine prüfungsfreie Möglichkeit besteht an den Grenzgewässern zu Luxemburg und Rheinland-Pfalz (Mosel, Sauer, Our): Dort genügt ein Fischereierlaubnisschein für Grenzgewässer, der etwa über die Gemeinde Perl bezogen werden kann. Die jeweilige Gewässerordnung kann strengere Auflagen enthalten (Angaben ohne Gewähr).

Quelle: Saarländisches Fischereigesetz (SFischG) – Volltext (portal-fischerei.de, PDF)Saarländisches Fischereigesetz (SFischG) – recht.saarland.deBußgeldkatalog – Angeln ohne Angelschein im Saarland

Nachtangeln & Zeiten

Nachtangeln & Zeiten

Ein landesweites gesetzliches Nachtangelverbot ist im Saarland nicht bekannt; die erlaubten Angelzeiten ergeben sich in erster Linie aus der Gewässerordnung des jeweiligen Bewirtschafters. An vielen Fließ- und Vereinsgewässern ist das Angeln auf Tagesstunden begrenzt: An der Saar gilt in den Gewässern des ASV Saarbrücken beispielsweise eine Angelzeit von 5 bis 23 Uhr.

An ausgewählten stehenden Gewässern ist der Ansitz über Nacht ausdrücklich möglich. In den Vereinsgewässern des ASV Saarbrücken (etwa Burbacher Waldweiher, Drahtzug, Kobenhütter Weiher, Folsterbrunnen) ist Nachtfischen vom 1. April bis 30. September gestattet, wofür zwei Tageskarten und eine gesonderte Nachtkarte nötig sind. Vor dem Ansitz lohnt daher immer der Blick in die konkrete Gewässerordnung (ohne Gewähr).

Quelle: ASV Angler-Sportverein Saarbrücken – Bestimmungen (Angelzeiten, Nachtfischen)

Methoden & Geraet

Methoden & Ausrüstung

Der Tierschutz prägt die Geräteregeln im Saarland deutlich: Das Land hat das reine Zurücksetzen gefangener Fische (Catch & Release) ausdrücklich untersagt – der waidgerechte Fang zur Verwertung steht im Vordergrund. Die Mitnahme lebender Fische ist verboten; beim Angeln mit totem Köderfisch soll dieser aus demselben Gewässer stammen, in dem geangelt wird.

Für die Ausrüstung gelten in den Gewässerordnungen praxisnahe Vorgaben: In den Saar- und Vereinsgewässern des ASV Saarbrücken wird mit zwei Ruten (mit oder ohne Rolle) geangelt, und ein Setzkescher ist mit einer Länge von 3,50 m und rund 50 cm Durchmesser zulässig, wobei bis zu etwa 5 kg Fisch zum Verzehr gehältert werden dürfen. Die zulässige Rutenzahl und weitere Gerätevorgaben ergeben sich verbindlich aus dem jeweiligen Erlaubnisschein und der Gewässerordnung (ohne Gewähr).

Quelle: ASV Angler-Sportverein Saarbrücken – Bestimmungen (Ruten, Setzkescher, Köderfisch)netzwerk-angeln.de – Gesetze und Behörden im Saarland (Catch-&-Release-Verbot)

Reviere

Top-Gewässer & Reviere

Der Bostalsee im Sankt Wendeler Land ist das bekannteste Stillgewässer des Saarlandes und ein vielseitiges Revier: Neben See-, Bach- und Regenbogenforellen sowie Seesaiblingen führt er ein starkes Raubfischangebot mit Hecht, Zander, Barsch und Wels sowie Karpfen, Schleie und Aal. Die Angelsaison läuft dort von Anfang Februar bis Mitte Dezember, die Tageskarte gibt es über die Seeverwaltung.

Der Losheimer Stausee im Naturpark Saar-Hunsrück ist ein ruhiges Forellen- und Raubfischgewässer mit See- und Bachforelle, Zander, Hecht, Karpfen und Schleie und ist bis auf einzelne Schonzeiten ganzjährig befischbar. Als drittes Revier bietet die Saar selbst mit ihren Nebenflüssen Blies und Nied ein breites Fluss-Repertoire von Barbe, Döbel und Weißfisch bis zu Hecht und Zander.

Quelle: urlaub.saarland – Angeln im Saarland (Gewässer & Fischarten)Bostalsee – Angeln (Zielfische, Erlaubnis, Saison)

Praxis-Tipp

Praxis-Tipp

Plane deinen Ansitz im Saarland immer vom Erlaubnisschein her: Weil das Land das Zurücksetzen fangfähiger Fische untersagt und die genauen Angelzeiten, die Rutenzahl und die Nachtangel-Regeln je Gewässer von der Gewässerordnung abhängen, prüfe vor dem ersten Wurf, welche Arten du entnehmen darfst und bis wann geangelt werden darf. So bleibst du am Bostalsee oder an der Saar auf der sicheren Seite und vermeidest teure Verstöße (Angaben ohne Gewähr, Gewässerordnung kann strenger sein).

Quelle: ASV Angler-Sportverein Saarbrücken – Bestimmungennetzwerk-angeln.de – Gesetze und Behörden im Saarland

Häufige Fragen

Welche Fische haben aktuell Schonzeit?

Das hängt vom Datum ab — oben auf dieser Seite steht die tagesaktuelle Auswertung für Saarland. Eine befristete Schonzeit haben dort Hecht (15.02.–31.05.), Zander (15.02.–31.05.), Bachforelle (01.10.–31.03.), Äsche (01.03.–30.04.), Barbe (15.03.–15.06.). Ganzjährig und damit immer geschont sind Meerforelle, Lachs.

Welche Fische haben im Saarland eine Schonzeit?

Von den hier erfassten Arten haben Hecht, Zander, Bachforelle, Äsche, Barbe eine befristete Schonzeit. Ganzjährig geschont sind Meerforelle, Lachs. Rechtsgrundlage ist LFO SL.

Gilt im Saarland zusätzlich die Gewässerordnung?

Ja, und sie geht in der Praxis oft vor. Die Werte der Landesverordnung sind die gesetzliche Untergrenze. Pächter und Vereine dürfen strengere Regeln festlegen — längere Schonzeiten, größere Mindestmaße oder Entnahmefenster. Verbindlich ist immer die Erlaubniskarte des Gewässers, an dem du angelst.

Braucht man im Saarland einen Angelschein?

Wer im Saarland angeln möchte, benötigt einen gültigen Fischereischein. Die erstmalige Erteilung setzt nach § 27 des Saarländischen Fischereigesetzes (SFischG) eine bestandene Fischerprüfung voraus, in der Kenntnisse über Fischarten, Gewässerhege, Fanggeräte, den Umgang mit gefangenen Fischen sowie fischerei-, tierschutz- und …

Ist Nachtangeln im Saarland erlaubt?

Ein landesweites gesetzliches Nachtangelverbot ist im Saarland nicht bekannt; die erlaubten Angelzeiten ergeben sich in erster Linie aus der Gewässerordnung des jeweiligen Bewirtschafters.

Woher stammen die Angaben auf dieser Seite?

Ausschließlich aus der geltenden Verordnung: Verordnung zur Durchführung des Saarländischen Fischereigesetzes (Landesfischereiordnung – LFO) (Vom 5. Februar 2020, gültig ab 28. Februar 2020; am 19. Juli 2026 in Kraft). Jede Angabe ist mit der konkreten Fundstelle versehen und wurde am Volltext der amtlichen Quelle geprüft, nicht aus anderen Angelseiten übernommen.

Einzelne Arten im Saarland

Mindestmaße einzeln

Andere Bundesländer

Für ein konkretes Datum beantwortet der Fang-erlaubt-Checker die Frage in einem Schritt. Wann es sich lohnt, ans Wasser zu fahren, zeigt der Beiß-Index für Saarland.